Vergleich von Festgeldzinsen
Wenn Sie überlegen Ihr Erspartes oder Kapital in einer Festgeldanlage anzulegen, aber nicht genau wissen welche die Richtige ist können Sie sich hier einen kleinen Überblick über die Höhe der Zinssätze und den ausgeschütteten Endbetrag der verschiedenen Banken verschaffen.
Die Übersicht zeigt die Angebote für:
_Anlagesumme: 5.000 €
_Anlagezeitraum: 60 Monate
_Einlagensicherung: Staatliche Garantie
_Anlage für: Privatperson
_Besonderheiten: ohne Abzug von Abgeltungssteuer
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| Anbieter der Festgeldanlage | Zinsen p.A. | Zinsen in € | Auszahlung in € (Anlagesumme + Zinsen) | Link zum Anbieter |
| BIGBANK AS | 4,10 % | 1.025,00 | 6.025,00 | www.bigbank.de |
| NIBC Direct | 3,80 % | 1.025,00 | 6.025,00 | www.nibcdirect.de |
| abcbank GmbH | 3,35 % | 895,52 | 5.895,52 | www.abcbank.de |
| Santander Consumer Bank | 3,33 % | 889,82 | 5.889,82 | www.santanderconsumer.de |
| Santander Direkt Bank | 3,33 % | 889,82 | 5.889,82 | www.santanderconsumer.de |
| C&A Money | 3,25 % | 867,06 | 5.867,06 | money.cunda.de |
| Vakifbank | 3,25 % | 867,06 | 5.867,06 | www.vakif-bank.de |
| VON ESSEN Bank | 3,25 % | 867,06 | 5.867,06 | www.vonessenbank.de |
| ING-DiBa | 3,00 % | 796,37 | 5.796,37 | www.ing-diba.de |
| OYAK ANKER Bank | 3,00 % | 750,00 | 5.750,00 | www.oyakankerbank.de |
| BMW Bank | 2,85 % | 754,29 | 5.754,29 | www.bmwbank.de |
| Audi Bank direct | 2,75 % | 726,37 | 5.726,37 | www.audi-bankdirect.de |
| Volkswagen Bank direct | 2,75 % | 726,37 | 5.726,37 | www.volkswagenbank.de |
| Alte Leipziger Bauspar AG | 2,70 % | 712,45 | 5.712,45 | www.alte-leipziger.de |
| CosmosDirekt | 2,50 % | 657,04 | 5.657,04 | www6.cosmosdirekt.de |
| SKG Bank | 2,50 % | 657,04 | 5.657,04 | www.skgbank.de |
| DKB Deutsche Kreditbank | 2,25 % | 593,60 | 5.593,60 | www.dkb.de |
| HypoVereinsbank | 2,25 % | 588,39 | 5.588,39 | www.hypovereinsbank.de |
| Postbank | 2,25 % | 588,39 | 5.588,39 | www.postbank.de |
| PSD Bank Hannover | 2,00 % | 520,40 | 5.520,40 | www.psd-hannover.de |
| Dresdner Bank | 1,93 % | 501,49 | 5.501,49 | www.dresdner-bank.de |
| Deutsche Bank | 1,60 % | 413,01 | 5.413,01 | www.deutsche-bank.de |
| BBBank | 1,45 % | 373,17 | 5.373,17 | www.bbbank.de |
Alle Angaben sind ohne Gewähr
Stand (August 2010)
Zinsen |
Posted by admin
Mai
19
2010
Die Zinsen auf Tagesgeld sind aktuell so niedrig, weil die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins auf einem Rekordtiefstand hält. So müssen Banken den Anlegern keine hohen Zinsen bieten, weil sie über die EZB günstig an frisches Geld gelangen. Würde die EZB Ihren Leitzins erhöhen würden Banken versuchen über Anhebung ihrer Zinsen an Anleger wieder über Privatpersonen oder Unternehmen an Kapital zu kommen. Da eine Anhebung des Leitzins aus geldpolitischer Sicht zur Zeit keinen Sinn macht, befinden wir uns in dieser Situation, die voraussichtlich auch bis Ende 2010 in dieser Form andauern wird. Anleger haben demnach also zur Zeit schlechte Karten um mit Tagesgeld, Sparbuch oder Festgeld attraktive Zinsen zu bekommen.
Auch in diesem Bereich sieht man wie hart den einzelnen Bürger die Finanzkrise getroffen hat, der Zinssatz auf Kapitalanlage ist mindestens um 2 % gefallen, das entspricht bei einem Anlagebetrag von 10.000 € ganzen 200 € Zinsertrag weniger im Vergleich zum Stand vor der Krise. Allerdings hat der Sparer der schon vor der Krise auf Tagesgeld & Co gesetzt hat in der Krise keine größeren Beträge mit Aktien oder sonstigen Produkten der Börse in den Sand gesetzt und hat jetzt „nur“ unter der niedrigen Verzinsung seines Kapitals zu leiden.
Zinsen |
Posted by admin
Jan
22
2010

Lohnt sich ein Wechsel der Bank, wenn andere Banken die Zinsen erhöhen (Stichwort: Tagesgeldhopping)?
Anleger die ihr Geld auf einem Tagesgeldkonto angelegt haben und feststellen dass die Zinsen für ihre Geldanlage niedriger sind als die Zinsen anderer Banken, sollten mit dem Gedanken spielen einen Wechsel in Erwägung zu ziehen. Doch ist bei einem Wechsel Vorsicht geboten, denn nicht immer gelten die Zinsen der anderen Bank für den gesamten Anlagebetrag oder über eine festgelegte Laufzeit. Wer hier überstürzt handelt kann durchaus Zinsen verlieren. Auch wenn jede Bank dazu verpflichtet ist über die Staffelungen ihrer Zinsen zu informieren kommt es häufig vor das wichtige Aspekte übersehen werden. Vergleichen Sie auf jeden Fall die Zinsen, den Zeitraum der Zinsgutschrift sowie den Anlagebetrag der neuen und alten Bank.
Mittelfristig empfiehlt es auf jeden Fall ein Kreditinstitut zu finden, welches im Interesse des Kunden handelt und steigende Leitzinsen sofort an ihre Kunden weitergibt. Bei geringen Anlagebeträgen mag dies natürlich weniger von Bedeutung sein, aber wer beispielsweise mit 50.000€ Kapital von einem Anbieter mit 2,7% zu einem Anbieter mit 3,3% wechselt, erhält auf ein Jahr gesehen eine Vorteil von 300€. Kreditanstalten die bei sinkendem Leitzins ihre Zinsen direkt senken sollten ohne Frage bei steigendem Leitzins im Gegenzug die Zinsen auch wieder erhöhen.
Einer der wichtigsten Aspekte beim Tagesgeldkonto ist die Zinsausschüttung. Mittlerweile sind jährliche Ausschüttungen nicht mehr üblich, auch wenn einige Anbieter dies noch anbieten. Der Vorteil einer monatlichen oder vierteljährlichen Ausschüttung liegt auf der Hand. Die gutgeschriebenen Zinsen werden sofort weiter verzinst (Zinseszinseffekt).
Zusammenfassend kann man sagen dass sich Tagesgeldhopping prinzipiell lohnt, doch ist es mit sehr viel Aufwand verbunden. Empfehlenswert ist es sich eine verlässliche Bank zu suchen die auch über einen längeren Zeitraum gut und stabile Konditionen aufs Tagesgeldkonto hat.
Wer etwas Geld gespart oder geerbt hat, und es in irgendeiner Art anlegen will sollte sich ausführlich über verschieden Geldanlagen informieren. Für risikoscheue Menschen kommen eigentlich nur eine Festgeld- oder Tagesgeld-Anlage in Frage. Beide Geldanlagen haben ihre Vor- und Nachteile. Das Festgeldkonto hat keine Kursschwankungen, garantierte Zinsen und kein Risiko. Aber das angelegt Geld ist bei einem Festgeldkonto über einen bestimmten Zeitraum unerreichbar. Also kann im Notfall darauf nicht zurückgegriffen werden. Anders beim Tagesgeldkonto bei dem man zu jeder Zeit auf sein Kapital zugreifen kann. Die Zinsen bei einem Tagesgeldkonto sind aktuell verhältnismäßig hoch, aber können täglich von den Kreditinstituten geändert werden. Also ist bei dieser Anlageform die Rendite nicht wirklich abzusehen.
Beide Geldanlagen, Festgeld und Tagesgeld, unterliegen jedoch der Einlagensicherung, was bedeutet dass auch im Falle einer Insolvenz der Bank das Geld nicht verloren geht.
Wer also sicher Geld anlegen will kann mit beiden Möglichkeiten leben. Menschen die jedoch zu sponaten finanziellen Entscheidungen neigen sollten sich aber für ein Tagesgeldkonto entscheiden.
Zinsen |
Posted by admin
Sep
02
2009
Ein momentantes Problem unserer Volkswirtschaft besteht darin, dass trotz der gefallenen Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB), Kleinanleger bzw. Kreditnehmer nicht davon profitieren, da sich derzeit ein all bekanntes Wirkungshemmniss des finanzpolitischen Instrumentariums der EZB durchsetzt. Das hier zugrunde liegende Problem besteht im zu starken Egoismus der Banken, die nun in Folge der Finazkrise zunächst selbst von der Niedrigzinspolitik der EZB profitieren wollen und daher die günstigen Zinsen nicht an die Kunden weiter geben, um selbst wieder mehr Gewinne einzufahren und Bilanzlöcher damit zu stopfen. ein schwerer Fehler im Hinblick auf die konjunkturelle Erholung.
Die Anlage auf Tagesgeldkonten verbinden die meisten Anleger mit attraktiven Zinsen und ständiger Verfügbarkeit. Allerdings unterliegen die Zinsen bei Tagesgeldkonten starken Schwankungen. Durch die Tatsache, dass Tagesgeldkonten keine feste Laufzeit haben, sondern täglich fällige Einlagen sind, gibt es auch keine feste Verzinsung, wie es zum Beispiel bei Festgeldkonten der Fall ist. In Folge dessen ist die Bank dazu berechtigt, den Zinssatz jederzeit anzupassen. Von dieser Möglichkeit machen die meisten Banken auch gerne Gebrauch, vor allem wenn die Zinsen sinken. Wurden Mitte 2008 noch von vielen Banken mehr als fünf Prozent Zinsen für Tagesgeldkonten gezahlt, so gibt es heute kaum noch eine Bank, die ihren Kunden mehr als drei Prozent Zinsen bezahlen kann.